Über smarte Steckdosen und Schalter macht das Soluxion HEMS by evcc nahezu jeden Verbraucher im Haus zum aktiven Teil Ihrer Stromoptimierung – automatisch nach eigenem Solarstrom oder günstigem Börsenstrom.
Das Soluxion HEMS basiert auf der Open-Source-Software evcc und steuert längst nicht nur Wallbox, Wärmepumpe und Hausspeicher. Über gängige smarte Steckdosen und Schalter – etwa von Shelly, Tasmota, AVM FRITZ!, TP-Link, myStrom, Homematic IP, HomeWizard oder via Home Assistant – lässt sich nahezu jeder schaltbare Verbraucher einbinden.
Die Logik ist immer dieselbe: Das HEMS schaltet das Gerät automatisch dann ein, wenn es sich lohnt – wenn eigener Solarstrom übrig ist (statt ihn günstig ins Netz einzuspeisen) oder wenn der Börsenstrom im dynamischen Tarif gerade besonders günstig ist. Auf Wunsch optimiert es zusätzlich auf möglichst CO₂-armen Strom.
evcc nennt batteriebetriebene Geräte ausdrücklich als Einsatzzweck: E-Bike, E-Scooter und E-Motorrad ebenso wie Akku-Ladegeräte für Werkzeuge und Maschinen. Sie laden bevorzugt mit kostenlosem Solarüberschuss oder im günstigsten Zeitfenster des dynamischen Tarifs – statt zum vollen Netzpreis. An einer messfähigen Steckdose erkennt das System automatisch, wenn der Akku voll ist.
Die Poolpumpe ist ein beliebter Anwendungsfall: Die Filterlaufzeit fällt einfach in die Sonnenstunden – dann kostet sie effektiv nichts. Genauso lassen sich Pumpen, ein Luftentfeuchter oder andere schaltbare Verbraucher nach Überschuss steuern.
Ein Heizstab oder Warmwasser-Boiler wandelt überschüssigen Solarstrom in warmes Wasser, statt ihn einzuspeisen. Auch Heizlüfter, Infrarot- und Elektroheizungen springen dann an, wenn Strom günstig oder im Überfluss da ist. Spezielle PV-Heizstäbe lassen sich sogar stufenlos regeln; eine einfache Steckdose schaltet an oder aus.
Über die Tasmota-Firmware oder Home Assistant lassen sich weit über die direkt unterstützten Marken hinaus zahlreiche weitere Geräte einbinden (z. B. Sonoff). Im Grunde gilt: Was sich über eine smarte Steckdose oder einen Schalter ein- und ausschalten lässt, kann das HEMS in Ihre Energieoptimierung einbeziehen.
So weit die schaltbaren Lasten an der Steckdose. Den größten Hebel haben aber die großen Verbraucher, für die evcc ursprünglich gebaut wurde: Wallbox, Wärmepumpe und Hausspeicher sind direkt eingebunden und lassen sich oft feiner und tiefer steuern als ein simpler Schalter.
Das E-Auto ist das Herzstück des HEMS. Beim PV-Überschussladen folgt die Ladeleistung minütlich dem Solarüberschuss, bei kompatiblen Wallboxen sogar stufenlos. Ohne PV lädt das System in den günstigsten Stunden Ihres dynamischen Tarifs (Tibber, aWATTar) bis zu Ihrer eigenen Preisgrenze. Mit Zielladen geben Sie Abfahrtszeit und Ladestand vor, das Auto ist rechtzeitig fertig. Über 550 Geräte werden unterstützt, viele mit ein- und dreiphasiger Umschaltung.
Beim Heizen verschiebt das HEMS nur das Wann, nicht das Ob: Es lässt die Wärmepumpe in den günstigsten Stunden mehr arbeiten, wenn eigener Solarstrom übrig ist oder Börsenstrom besonders günstig ist. Es denkt zudem voraus, zum Beispiel über intelligente Akkuladungen in besonders günstigen Stunden. Abgeschaltet wird die Heizung dabei nie: Die Wärmepumpe heizt ganz normal weiter, ihre eigene Regelung sorgt für Ihre Wohlfühltemperatur, kalt wird es also nicht. Technisch läuft das z. B. über den SG-Ready-Kontakt oder eine direkte Schnittstelle, wobei das HEMS die drei Zustände Normal, Anheben und Absenken signalisiert und die feine Modulation die Wärmepumpe selbst übernimmt. So können die Heizkosten ohne Komfortverlust sinken und der Eigenverbrauch steigen.
Speicher und Auto ziehen an einem Strang, statt sich gegenseitig leerzuräumen: Das HEMS koordiniert beide und gibt dem Eigenverbrauch klaren Vorrang. So verhindert es, dass das Auto Ihren Hausspeicher ungewollt entlädt. Muss es einmal schnell gehen, holt der Batterieboost gezielt Energie aus dem Speicher ins Auto. Den aktuellen Ladestand sehen Sie jederzeit live im Dashboard, neben Auto, PV und Hausverbrauch.
Kühlen oder Heizen, wenn der Strom günstig ist oder eigener Solarstrom übrig ist: Eine Klimaanlage kühlt oder heizt in sonnigen oder günstigen Stunden vor, zum Beispiel bis zur gewünschten Temperatur, sodass die Räume am Abend angenehm temperiert sind. Geräte mit eigener Schnittstelle lassen sich oft direkt einbinden und smart über das HEMS steuern. Alternativ können auch smarte Zwischenstecker verwendet werden.
Wollen Auto, Wärmepumpe und Speicher gleichzeitig Strom, behält das dynamische Lastmanagement den Überblick. Es verteilt die verfügbare Leistung intelligent auf mehrere Ladepunkte und Verbraucher, sogar auf zwei Autos parallel. Dabei schützt es Ihren Hausanschluss zuverlässig vor Überlastung. Sie geben die Priorität vor, knappe Strommengen landen dort, wo sie am meisten zählen, statt eine Sicherung auszulösen oder teuren Netzstrom zu kaufen.
Sie behalten die Kontrolle, ohne ständig eingreifen zu müssen: Mit den Modi off, Schnell, minpv und pv entscheiden Sie pro Verbraucher, wie das HEMS arbeitet. Im pv-Modus läuft alles entspannt auf Solarüberschuss, mit Schnell wird sofort geladen, wenn es eilt. So passt sich das System Ihrem Alltag an, vom gemütlichen Solartag bis zur frühen Abfahrt am nächsten Morgen.
Ja. Über eine smarte Steckdose (z. B. Shelly) bindet das HEMS die Poolpumpe ein und schaltet sie bevorzugt dann, wenn überschüssiger Solarstrom verfügbar ist – oder bei besonders günstigem Börsenstrom aus einem dynamischen Tarif.
Nein. Das HEMS steuert beliebige schaltbare Verbraucher – ganz ohne E-Auto. Auch ohne große PV-Anlage ist es sinnvoll, sobald ein dynamischer Stromtarif (z. B. Tibber oder aWATTar) genutzt wird, weil dann in den günstigsten Stunden geschaltet wird.
Mit messfähigen Steckdosen (z. B. Shelly Plug S) zeigt das Dashboard den Verbrauch live an. Einfache Schalter schalten nur ein und aus, ohne eigene Messung.
Direkt unter anderem Shelly, Tasmota, TP-Link, myStrom, AVM FRITZ!, Homematic IP, HomeWizard und Home Assistant. Über die Tasmota-Firmware oder Home Assistant lassen sich zahlreiche weitere Geräte einbinden (z. B. Sonoff).
Bei smarten Steckdosen schaltet das HEMS ein oder aus. Eine stufenlose Leistungsregelung gibt es bei Wallboxen, vielen Wärmepumpen und speziellen PV-Heizstäben.
Es kommt wie immer darauf an: Das HEMS bindet die Wärmepumpe entweder über SG-Ready oder eine direkte Schnittstelle ein und signalisiert dabei bis zu drei Zustände: Normalbetrieb, Anheben bei günstigem Strom und Absenken. Die feine Leistungsmodulation über SG-Ready übernimmt die Wärmepumpe dabei selbst. Bei smart eingebundenen Geräten erfolgt dies je nach Typ/Modell entweder über das HEMS oder ebenfalls direkt über die Wärmepumpe.
Ja, mit einer Einschränkung. Eine mobile Klimaanlage am smarten Stecker lässt sich nur ein- und ausschalten, nicht stufenlos regeln. Da häufiges Takten den Kompressor belastet, sind längere Kühlfenster sinnvoll, etwa zum Vorkühlen in sonnigen Stunden.
Ja. Das dynamische Lastmanagement verteilt die verfügbare Leistung intelligent auf mehrere Ladepunkte, auch auf zwei Autos parallel, und schützt dabei Ihren Hausanschluss vor Überlastung.
Das Soluxion HEMS by evcc gibt es als Light und als Plus mit §14a EnWG und §9 EEG.
Variante wählen – ab 299 €